Was ist Eierstockkrebs?
Die Eierstöcke (Ovarien) gehören, zusammen mit den Eileitern (Tuben), der Gebärmutter (Uterus) und der Scheide (Vagina), zu den inneren weiblichen Geschlechtsorganen. Die Eierstöcke sind zwei weibliche Keimdrüsen, welche Eier (zur Befruchtung) und Geschlechtshormone produzieren. Sie befinden sich unterhalb der Eileiter und wiegen jeweils etwa sieben bis zehn Gramm.
Während des Eisprungs umgibt der Eileiter mit seinem trichterförmigen Ende den Eierstock, um das Ei aufzufangen. So kann es befruchtet werden. Von da gelangt das befruchtete Ei in die Gebärmutter und nistet sich in deren Schleimhaut ein. Wurde das Ei nicht befruchtet, wird es mit den oberen Schichten der Gebärmutterschleimhaut ausgeschieden, die Menstruation (Monatsblutung) tritt ein.
Das Risiko an Eierstockkrebs zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter an. Aber auch eine genetische Veranlagung oder eine Hormonersatztherapie zählen zu den Risikofaktoren. Frauen, die „die Pille“ als Verhütungsmittel einnehmen, bekommen dagegen seltener ein Ovarialkarzinom.
Da sich Eierstockkrebs zunächst meist ohne besondere Symptome entwickelt, wird der Tumor oft erst spät erkannt. Die Therapie hängt davon ab, wie weit das Ovarialkarzinom fortgeschritten ist und welche Gewebe es betrifft.
www.apotheken-umschau.de;
21.06.2007, aktualisiert am 02.04.2012
Bildnachweis: Mauritius Images GmbH
Senioren Ratgeber mit Informationen rund um Krankheiten, Medikamente, gesund alt werden, altersgerechtes Wohnen, Pflege und Finanzen
Diabetes Ratgeber mit den Schwerpunkten Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2: Symptome, Behandlung und Ernährung bei Zuckerkrankheit
Baby und Familie mit Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, Vorsorge, Kinderkrankheiten, Homöopathie und Erziehung